CeBIT FORUM Learning & Knowledge Solutions: Konferenzprogramm nach Tagen

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Das Programm ist nun weitgehend online - hier und da gibt es noch ein paar Stellen zum Ausbessern, aber sonst freuen wir uns auf die spannenden Tage in Hannover.

Das Gehirn (Wiki) - Neuron! @ mixxt

Wissenskonstruktion (in Form einer Gehirnmetapher):


Hierbei handelt es sich um einen Prozess gemeinsamer Wissensgenerierung.

Das einzelne NEURON (Individuum) bringt seine individuellen Erfahrungen und sein Wissen in die Gruppe durch Kommunikationskompetenz und Partizipationskompetenz ein. Individuelles Wissen wird somit für andere verfügbar und diese werden wiederum angeregt, ihr Wissen ebenso dem Gehirn (Gruppe) beizusteuern. Die Gruppe einigt sich daraufhin in einem gemeinsamen Diskurs auf grundlegende Begrifflichkeiten, Vorgehensweisen und Ziele (kollaborative Wissensgenerierung).
Kollektives Wissen entsteht in einem kollaborativen Prozess und Vernetzung. Der Anteil kollaborativer und kollektiver Merkmale setzt sich in jeder Wissenskonstruktion unterschiedlich zusammen. Ein Phänomen, das während dieses kollaborativen Prozesses der Erzeugung von Wissen auftritt kann, ist die Emergenz.

Kollektives Wissen zeichnet sich dadurch aus, dass es sich durch erfolgreiche Anwendung bewährt hat. Dann kann es von anderen Gruppen, die sich in ähnlichen Situationen befinden, aufgegriffen und an deren spezifische Situation angepasst werden.

Kollektives Wissen wird hierbei als Zustand verstanden, während kollaboratives Wissen stets einen Prozess des Wissenserwerbes beschreibt.

Spannend!

Call for Papers

Wissensmanagement von Morgen und Übermorgen – Trends, Visionen und Herausforderungen

Unsere Gesellschaft steht vor wirtschaftlichen Umbrüchen. Gleichzeitig stehen neue Medien zur Verfügung, die Kommunikation und Kultur erweitern. Dabei entstehen auch neue Herausforderungen und Handlungsfelder für Wissensmanagement. Mögliche Ansätze reichen von einem konservativen Erhalten bis zum progressivem Gestalten. Dazu können Beispiele aus der Praxis sowie sich abzeichnende Trends als Ausgangspunkt für Wissensmanagement in der Zukunft dienen. Wissensmanagement soll dabei nicht auf kommerzielle Unternehmen beschränkt sein, sondern kann auch andersartige Netzwerke, Organisationen, öffentliche Verwaltung und Gruppen umfassen. Die Beiträge sollen sich an wissenschaftlichen Standards orientieren und können theoretisch als auch praxisnah ausgerichtet sein.

Themenvorschläge

  • Internet und mobile Kommunikation im Wissensmanagement
  • Neue Formate und Methoden des Wissensmanagements
  • Wissensmanagement im demografischen Wandel
  • Persönliches Wissensmanagement
  • Management von Wissenslücken
  • Abnehmende Relevanz von Wissensmanagement
  • Wissen und Innovationsfähigkeit als Ressourcen im Transformationsprozess
  • Verantwortung und Ethik im Wissensmanagement
  • Lernen in Branchen mit kurzen Innovationszyklen
  • Wissenstransfer zwischen Organisationen
  • Wissensmanagement zur Unterstützung von Lernprozessen
  • Rolle von Open Source und Open Content im Wissenskreislauf

Chancen für Papers und Autoren

  • Maßstäbe setzen für die Zukunft von Wissensmanagement
  • Leserschaft von 3500 Wissensarbeitern aus Wirtschaft und Forschung erreichen
  • Auffindbarkeit von Autoren und Beiträgen im Netz durch das sehr gute Ranking der C-o-K steigern
  • Qualifiziertes Feedback von Jury und Community erhalten

Bedingungen zur Teilnahme

Gefunden und weitergesagt ... noch wenige Tage bis zum Einsendeschluss beim Call-for-Paper der Community-of-Knowledge.

Bildung 2.0 - A Vision of Students Today

Hier sind die Forderungen - haben wir schon die Antworten?

Tagungsbesuch Mobile Learning Day 2009 | Institut zur Evaluation von Web-Auftritten

Einige Eindrücke:

  • Bei Mobile Learning (M-Learning) handelt es sich um einen weiteren Kanal, Lernende mit Lernmaterialien, Übungen usw. über ein technisches Gerät zu erreichen.
  • Die Entwicklung befindet sich noch in den Kinderschuhen, Software muss für verschiedene Plattformen entwickelt werden.
  • Erste Produkte stammen wieder aus dem Drill-and-Practice-Bereich, wie digitale Karteikarten (nach Sebastian Leitner) zum Lernen von Sprachen oder Fakten eines Leistungskurses.
  • Im Bereich informellen (freiwillig, ohne Zertifizierung) Lernens werden die Möglichkeiten schon genutzt (z. B. durch den Verkauf von über 70.000 Sprachlern-Apps für das iPhone).
  • Im Bereich formellen Lernens (z. B. Schulen und Hochschulen, berufliche Bildung) gibt es neue Probleme / Hindernisse:
    • Ein bisher privat genutztes Gerät (Handy), welches positiv von Schüler/-innen wahrgenommen wird, wandelt sich zu einer Maschine, auf der Hausaufgaben per E-Mail ankommen und mit dem gelernt werden soll. Dies kann zu einer Ablehnung führen.
    • Ein Teil der Freizeit (Weg von und zum Betrieb) wird von der Arbeit vereinnahmt. Die Arbeitszeit weitet sich aus, ein Abschalten wird erschwert.
    • Teure und zeitaufwendige Anwendungen werden von Studierenden nicht genutzt - hilft hier Zwang durch Implentierung prüfungsrelevanter Informationen, Belohnungen wie Bonuspunkte in einer Klausur oder eher "spannendere" Entwicklungen?
    • Studierende missbrauchen W-LANs zu privaten Aktivitäten (E-Bay, Surfen, Spielen) im Unterricht - es gibt aber auch produktive Beispiele zur Wiki-Entwicklung.
    • In manchen Schulen sind Handys auf dem Gelände verboten. Ein Einsatz im Unterricht ist dann schwerer zu vermitteln.
  • Manche Beispiele des Just-In-Time Lernens (z. B. Reparatur einer Maschine vor Ort) erfordern eher Anwendungen von Wissensmanagement (wo liegt die Pflege- und Reparaturanleitung, erreichbar durch Handy oder Laptop).
  • Es wird an Verknüpfungen bestehender Software mit Mobile Anwendungen (z. B. für Moodle) gearbeitet.
  • Begriffe: micro-learning, entgrenztes E-Learning, m-learning, Handy, Notebook, Laptop.
  • Es gibt unterschiedliche Ansichten zu Lerndauer einer Einheit und Einsatzort - von 2 Minuten an der Bushaltestelle bis 20-30 Minuten in der Lastwagenkabine oder im Zug.
  • Mit Ton- und Video-Podcasts stehen zahlreiche Lerninformationen zur Verfügung, die gebündelt über Apples iTunes erreichbar sind.

Meine Gedanken:

  • M-Learning ist eine interessante Ergänzung des Blended Learnings, wird aber andere Formen des Lernens nicht vollständig verdrängen.
  • Einzelne Lerneinheiten müssen schnell auffindbar sein.
  • Sie müssen mit der benötigten Dauer gekennzeichnet sein, um eine Auswahl nach verfügbarer Zeit zu ermöglichen.
  • Ich stimme mit Michael Ribold von der Leuphana Universität Lüneburg darin überein, dass Lehrende und Entwickler den Wechsel von Präsenz- nach Fernlehre als neue Dimension begreifen müssen. Es sollten die Erkenntnisse der Fernlehre, die seit Jahrzehnten vorliegen, berücksichtigt werden.
  • Einige Probleme sind identisch mit denen aus der Frühzeit des E-Learnings.
  • Solange E-Learning an einer Schule oder Hochschule noch nicht fest verankert ist, hat M-Learning keine große Chance.

Interessanter Rückblick auf den Mobile Learning Day in Hagen ... ich denke auch, dass wir bei dem Thema noch ganz am Anfang stehen (habe gerade mal im Android-Market geschaut und nicht wirklich eine App gefunden!) - das Thema wird aber mit der Verbreitung des mobilen Internet definitiv ein bedeutsames Thema!

Programm zum Trend-Forum "Learning & Knowledge Solutions"

Click here to download:
Finales Programm_D-ELAN_VEBN_18092009.pdf (47 KB)
(download)

Das Programm zum morgigen Trend-Forum.

Hidden Agenda zu Learning & Knowledge

2009-11-11_17

 

Scribble zu den Konvergenz-Entwicklungen im Learning & Knowledge-Bereich aus einem Gespräch mit @martinlindner - hier noch mal zum Mitschreiben:

  1. Zusammenwachsen von KM/E2.0/eLearn/Wissen => via Social Media & Sharing-Prinzipien
  2. User-generated Learning-Content (Herausforderung ist Didaktik)
  3. Messen & Zertifikate: Assessment 2.0
  4. Informal Learning
  5. Micro-Content

CeBIT FORUM Learning & Knowledge Solutions - Konzept der Themenplattform

Unsere Ideen zum CeBIT FORUM LKS nun in einer präsentablen Form - wird am Do bei der Sonderveranstaltung in Hannover vorgestellt. Wie auf der letzten Folie angegeben - Feedback und Vorschläge sind erwünscht!

Nächster Schritt: Identifizierung von interessanten Rednern für Panel!

Nachdem nun die Planungen für die Themenstruktur des CeBIT FORUM LKS sich konkretisieren, braucht es nun ein paar kompetente Speaker. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Panel unterschiedliche Formate haben:

  • Die Keynote-Panel benötigen zwei bis drei interessante Redner mit visionären Ideen zum Thema.
  • Die Best-Practice-Panel (BP) brauchen zwei Kurzpräsentationen zu Projekten.
  • Die Diskussionsrunden (D) sind auf 4-5 unterschiedliche Diskussionsmeinungen ausgelegt.
  • Die übrigen Panel sollen jeweils ein Impulsreferat und eine handvoll Experten zur Diskussion der Referatsinhalte umfassen.

Wir freuen uns über jeden sachdienlichen Hinweis auf konkrete Referenten.

About

Das CeBIT FORUM Learning & Knowledge ist eine Themenplattform in Halle 6 der CeBIT 2010, die sich mit den Entwicklungen und Herausforderungen der Lern- und Wissensorganisation in Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und dem Bildungswesen beschäftigt.